Das Textverarbeitungsprogramm Word ist eine brauchbare Alternative, um HTML-Dateien zu erstellen. Neben den Vorteilen sind allerdings auch ein paar Nachteile zu verzeichnen.
Vorteile:
Nachteile:
In jedem Fall ist die Kenntnis der HTML-Befehle von großem Vorteil, da die konvertierten HTML-Dateien so noch einmal überarbeitet und optimiert werden können. Oft funktioniert es aber auch ohne weitere Optimierung, vor allem mit dem IE.
Kompliziertere Codestrukturen wie die Erstellung von Tabellen können relativ einfach und schnell mit Word verarbeitet werden und dann als Baustein in schon bestehende HTML-Dateien übernommen werden. Auch das Einfügen von Grafiken und Sounds kann realisiert werden.
Wie funktioniert das jetzt im Detail?
Rufen Sie zunächst das Textverarbeitungsprogramm Word auf und legen Sie ein neues Dokument an. Wenn gewünscht, ändern Sie die Schriftart von Times New Roman auf z.B. Arial oder Verdana. Auch der Standardwert für die Schriftgröße kann gegebenenfalls verändert werden.
Jetzt können Sie Ihren Text eingeben. Durch Drücken der Return-Taste setzen Sie einen Zeilenumbruch, schreiben also in der nächsten Zeile weiter. Dadurch wird ein neuer Absatz erzeugt. Auf Zeileneinzüge mit dem Tabulator sollten Sie verzichten. Wenn Sie eine formatierte Ausgabe in Tabellenform wünschen, ziehen Sie die Realisierung durch eine Tabelle vor. Das ist wesentlich besser steuerbar.
Für einen ersten Test sollten Sie die Datei als normale DOC-Textdatei abspeichern. Diese dient als Sicherheitskopie. Danach konvertieren Sie dasselbe Dokument in eine HTML-Datei. Und das geht so:
Klappen Sie oben in der Menüzeile den Punkt "Datei" durch einen Mausklick auf und klicken Sie dort die Option "Als HTML speichern..." an.
Alternativ oder wenn die oben genannte Option nicht angeboten wird, können Sie auch "Speichern unter..." wählen. Als Dateityp wird "HTML Document" bestimmt.
In beiden Fällen müssen Sie einen Dateinamen vergeben und das Verzeichnis wählen, in das die Datei abgespeichert werden soll.
Bitte beachten Sie, daß es für das Funktionieren der Links wichtig ist, ob Sie die Datei mit der Endung "html" oder "htm" abspeichern. Ich selbst ziehe wegen der Kürze eigentlich "htm" vor. Wenn mal ein Link nicht funktioniert, sehen Sie sich also auch die Endungen im Linkaufruf und der Datei an.
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Sie sehen im Windows Explorer die Dateiendungen nicht? Dies ist leicht zu ändern. Öffnen Sie dazu im Explorer das Menü "Ansicht" und klicken darin auf "Ordneroptionen...". Im Fenster mit den Ordneroptionen wählen Sie die Option "Ansicht" und entfernen bitte durch einen Mausklick das Häkchen vor "Dateinamenerweiterung bei bekannten Dateitypen ausblenden". Ein Klick auf "OK" speichert schließlich die vorgenommene Änderung. |
Vor dem endgültigen Abspeichern erscheint ein Hinweis:
Bestätigen Sie die Meldung mit einem "Ja".
Nach der Umwandlung sind auch die Menüs und die Symbole von Word auf HTML umgestellt. Es werden Ihnen nämlich nur noch Optionen angeboten, die Sie auch in HTML-Dateien verwenden können.
Natürlich können Sie auch gleich ein neues Dokument im HTML-Modus erstellen. Dazu klappen Sie in der Menüzeile den Punkt "Datei" durch einen Mausklick auf und klicken dort die Option "Neu..." an. In dem sich dann öffnenden Fenster wählen Sie "Web-Seiten" und dort "Leere Web-Seite".
Alternativ können Sie auch "Web-Seiten-Assistenz" aufrufen. Das ist ein Assistent, der Ihnen bei der Erstellung von Webseiten zur Hand geht.
Um sich die Resultate der abgespeicherten HTML-Dokumente ansehen zu können, müssen Sie diese mit einem Browser öffnen.